(AGB) Allgemeine Geschäftsbedingungen 

für Trainings- und Beratungsleistungen (B2B)
Michael Fertig
Am Brammerberg 7, 24358 Ascheffel
Stand: 22.08.2025
Rechtsstand: Eckernförde

  1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Beratungs- und Trainingsleistungen zwischen:

Michael Fertig
Am Brammerberg 7
24358 Ascheffel
E-Mail: hallo@michaelfertig.de
Umsatzsteuer-ID: [Umsatzsteuer-ID]

– nachfolgend „Anbieter“ –
und seinen Kunden – nachfolgend „Kunde“.

Die AGB gelten ausschließlich für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) sind ausdrücklich ausgeschlossen. Ein Widerrufsrecht für Unternehmer besteht nicht (§ 312j Abs. 2 BGB).

  1. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Der Anbieter erbringt Beratungs- und Trainingsleistungen, insbesondere in Form von Online-Trainings, Gruppenprogrammen, Einzelcoachings und digitalen Inhalten (z. B. Videos, PDFs, Live-Calls).

Die Leistungen dienen der praxisnahen Wissensvermittlung und strategischen Impulsgebung. Sie sind allgemein gehalten und auf eine breite Zielgruppe ausgelegt. Eine individuelle Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse des Kunden erfolgt nicht, sofern nicht ausdrücklich vereinbart. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder unternehmerischer Erfolg wird nicht geschuldet (§ 611 BGB).

Die Inhalte ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung (§ 675 Abs. 2 BGB).

Live-Calls und Online-Seminare können aufgezeichnet und den Teilnehmern für maximal 30 Tage über die Plattform des Anbieters zur Verfügung gestellt werden. Ein Herunterladen oder Speichern der Aufzeichnungen durch den Kunden ist nicht gestattet. Eine dauerhafte Bereitstellung wird nicht gewährleistet.

Die Umsetzung der Inhalte liegt in der Verantwortung des Kunden.

  1. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, aktiv an den Leistungen mitzuwirken, insbesondere durch Teilnahme an Live-Calls, Nutzung der bereitgestellten Materialien und Einhaltung der Gruppenregeln.

Passive Nutzung oder unterlassene Umsetzung entbindet den Kunden nicht von der Zahlungsverpflichtung.

Der Kunde verpflichtet sich zu respektvollem Verhalten, insbesondere in Gruppenformaten. Bei wiederholtem Fehlverhalten (z. B. unangemessene Kommunikation, Störung des Programmablaufs, Missbrauch von Inhalten oder Verletzung dieser AGB) kann der Anbieter den Kunden ohne Erstattungsanspruch von der Teilnahme ausschließen.

  1. Vertragsschluss und Preise

Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • schriftliche Annahme eines Angebots,
  • Buchung über eine Online-Plattform (verbindlich mit Bestätigung durch den Anbieter oder Zahlungseingang),
  • Zahlung der vereinbarten Vergütung.

Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders ausgewiesen. Preise und Leistungsinhalte werden dem Kunden vor Vertragsschluss transparent mitgeteilt.

  1. Zahlungsbedingungen und Zahlungsverzug

Die Vergütung ist vor Leistungsbeginn vollständig per Banküberweisung oder [weitere Zahlungsmethoden] zu entrichten. Die genauen Zahlungsmodalitäten werden vor Vertragsschluss mitgeteilt.

Die Leistung wird nach vollständigem Zahlungseingang erbracht (§ 320 BGB).

Gerät der Kunde länger als 14 Tage in Zahlungsverzug, kann der Anbieter:

  • vom Vertrag zurücktreten (§ 323 BGB),
  • Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB verlangen,
  • die Leistungserbringung dauerhaft verweigern.
  1. Kündigung und Stornierung

Verträge mit wiederkehrenden Leistungen (z. B. monatliche Begleitungen) sind monatlich kündbar. Kündigungen müssen bis spätestens zum 20. eines Monats in Textform (z. B. per E-Mail) eingereicht werden und sind zum Monatsende wirksam. Erfolgt die Kündigung nach dem 20., wird sie zum Ende des Folgemonats wirksam.

Stornierungen von Einzelveranstaltungen (z. B. Workshops, Einzelcoachings) müssen in Textform erfolgen und unterliegen folgenden Bedingungen:

  • Bis 14 Tage vor Beginn: Volle Rückerstattung der Vergütung
  • 14 bis 7 Tage vor Beginn: 50 % Rückerstattung der Vergütung
  • Weniger als 7 Tage vor Beginn: Keine Rückerstattung

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (§ 626 BGB). Bei einer außerordentlichen Kündigung durch den Kunden werden bereits gezahlte Vergütungen anteilig für noch nicht erbrachte Leistungen zurückerstattet, sofern der Anbieter den wichtigen Grund zu vertreten hat.

  1. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Sämtliche Inhalte des Anbieters (z. B. Videos, PDFs, Präsentationen, Aufzeichnungen) sind urheberrechtlich geschützt (§§ 2, 31 UrhG).

Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur internen geschäftlichen Nutzung innerhalb seines Unternehmens. Die Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung der Inhalte ist ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.

Die Nutzungsrechte erlöschen mit Vertragsende, sofern nicht anders vereinbart. Der Kunde ist verpflichtet, nach Vertragsende sämtliche Inhalte des Anbieters (z. B. PDFs, Videos) zu löschen, soweit diese nicht dauerhaft lizenziert wurden.

  1. Technische Verfügbarkeit und Voraussetzungen

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der digitalen Inhalte und Plattformen. Kurzzeitige Einschränkungen durch Wartungsarbeiten, technische Störungen oder höhere Gewalt sind möglich.

Der Anbieter haftet nicht für Störungen, die durch Drittanbieter (z. B. Hosting-, Videokonferenz- oder Zahlungsdienste wie Zoom) verursacht werden, sofern kein eigenes Verschulden vorliegt.

Der Kunde ist verpflichtet, technische Probleme mit Drittanbietern direkt beim jeweiligen Anbieter zu klären. Der Anbieter unterstützt nach bestem Wissen, übernimmt jedoch keine Haftung.

Technische Voraussetzungen beim Kunden:

  • Stabile Internetverbindung
  • Geeignete Endgeräte
  • Aktuelle Software (z. B. Webbrowser, Zoom o. ä.)

Der Anbieter haftet nicht für Einschränkungen, die auf unzureichende technische Ausstattung des Kunden zurückzuführen sind.

  1. Vertraulichkeit

Der Anbieter und der Kunde verpflichten sich, sämtliche im Rahmen des Vertrags erlangten vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, dies ist zur Erfüllung des Vertragszwecks erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben.

Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertrags fort.

  1. Abtretungsverbot

Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nicht ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters an Dritte abtreten (§ 399 BGB).

Eine gemeinsame Nutzung von Zugängen, Materialien oder Plattformen durch mehrere Personen (z. B. Weitergabe von Login-Daten) ist nicht gestattet, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

  1. Haftung

Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt (§ 276 BGB). Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), beschränkt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für entgangenen Gewinn, wirtschaftliche Misserfolge, Folgeschäden, Datenverlust oder technische Schäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Es wird ausdrücklich keine Haftung für konkrete Umsetzungsergebnisse übernommen.

  1. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Die Datenschutzerklärung des Anbieters ist unter: [URL zur Datenschutzerklärung] abrufbar.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
Werbliche Nutzung erfolgt nur mit Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

  1. Höhere Gewalt

Ist die Leistungserbringung durch höhere Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Streiks, behördliche Anordnungen) unmöglich oder unzumutbar erschwert, ist der Anbieter von der Leistungspflicht befreit.

Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich und bemüht sich um alternative Lösungen. Bereits gezahlte Beträge werden anteilig für nicht erbrachte Leistungen zurückerstattet.

  1. Änderungsvorbehalt

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, z. B. aufgrund gesetzlicher Änderungen. Der Kunde wird per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen, gelten die Änderungen als angenommen.

  1. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand ist Eckernförde, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist (§ 38 ZPO). Erfüllungsort ist, soweit gesetzlich zulässig, Eckernförde.

  1. Verjährung

Ansprüche des Kunden aus diesem Vertrag verjähren, soweit gesetzlich zulässig, innerhalb von zwei Jahren nach Entstehung des Anspruchs (§§ 195, 199 BGB), sofern keine kürzere gesetzliche Frist gilt.

  1. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt (§ 306 BGB). Die unwirksame Bestimmung wird durch eine Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommt.

Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Nebenabreden bestehen nicht.

  1. Hinweis zur Online-Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit:
👉 http://ec.europa.eu/consumers/odr/
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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